Warum Posh Teckel?
Wir eröffnen euren Traum.
Mit dieser Ansage erstellte Judith Schmitt im Sommer 2014 ein Facebook-Event und machte klar:
In Neukölln wird bald etwas passieren. Der Posh Teckel sollte am 11. Oktober eröffnen.
Dackelkönigin Ella brachte Bernd mit in die Kneipe – aber die Idee, Ella zum Herzstück des Ganzen zu machen, kam von Judith. Und mit ihr kam auch der Spirit von Manchester. Als bekennender Morrissey- und The-Smiths-Fan zog es sie schon Ende der 80er nach Nordengland, inklusive Smiths-Convention. Seitdem ist sie infiziert – und dieser Vibe steckt bis heute in jedem Winkel des Ladens.
Im Oktober 2014 wurde der Posh Teckel schließlich von Judith Schmitt und Bernd Ehnes gegründet. Wer hier allerdings wirklich das Sagen hat, war von Anfang an klar: Ella.
Bis heute ist der Posh Teckel die einzige Manchester-Dackelkneipe der Welt. Und weil in England Pubs traditionell Tiere als Maskottchen haben – Pferd, Ochse, Fuchs – war für uns logisch: Bei uns übernimmt ein Dackel.
Zwei Jahre später kam Bonnie dazu – ein Geschenk unserer Stammgäste zum zweiten Geburtstag. Seitdem: Dackelprinzessin.
Der Teckel war nie einfach nur eine Kneipe. Er war schon immer Bühne, Spielwiese und Zufluchtsort zugleich – für DJ-Nächte, Bandabende, Aftershows, Dinner, Geburtstage und alles, was sonst noch passieren will.
Heute ist der Posh Teckel die Kiezdackelkneipe in Neukölln – ein Treffpunkt für die Nachbarschaft und ein Zuhause für ein Publikum voller bunter Vögel. Die Queer-Community ist hier nicht nur willkommen, sondern fester Teil des Ganzen.
Berühmt war der Teckel schon immer für seinen Gin Tonic. Seit 2026 ist er außerdem weltberühmt als die einzige Spritzeria in Berlin. Heißt: trinken, testen, weitermachen.
Und ja – Dackelpommes, Dackelwein und Dackelflammkuchen gehören dazu.
Ein lustiges Missverständnis in der Geschichte des Posh Teckels ist übrigens das hartnäckige Gerücht, es handle sich um eine reine Dackelkneipe oder gar einen Dackelclub. Tatsächlich war und ist der Teckel immer eine Musik- und Kulturkneipe mit Dackel als Maskottchen – und nicht umgekehrt. Was der Teckel am Ende wirklich ist, bleibt allerdings eine sehr individuelle Angelegenheit. Es kommt, wie so oft, ganz darauf an, wen man fragt.
2020, mitten in der Corona-Pandemie, entschied sich Judith Schmitt noch einmal für einen kompletten Neuanfang – und sprang ins Abenteuer Studium und Ausbildung. Heute kann man mit Fug und Recht sagen: Sie ist nicht nur eine großartige Grundschullehrerin geworden, sondern inzwischen sogar verbeamtet. Und Bernd? Der steht seitdem die meiste Zeit alleine hinter dem Tresen – und macht genau das, was er am besten kann: Gäste bewirten.
Seit 2014 hat sich der Teckel fest etabliert – mit Highlights wie Karaoke, Teckel TV, Konzerten und Lesungen. Aber genauso mit dem, was am Ende wirklich zählt: ganz normalen, verdammt guten Kneipenabenden und immer einem offenen Ohr für die Menschen, die reinkommen.
Über die Jahre haben wir uns in unserer Nische einen ziemlich guten Ruf erarbeitet. Was vielleicht auch daran liegt, dass es diese Nische so nur einmal gibt.
Unser Tresen sollte stets gut gefüllt sein – also wo bleibst du?
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